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Glasfaser in der Verbundwerkstoffindustrie
Glasfaserverstärkte Verbundwerkstoffe gehören zu den am häufigsten verwendeten Materialien in der Industrie. Sie bieten einen guten Kompromiss zwischen mechanischer Leistung, Korrosionsbeständigkeit und Produktionskosten.
Diese Materialien sind in zahlreichen Industriesektoren zu finden:
- Bootsbau
- Schwimmbadbau
- Industrieausrüstung
- Bauwesen
- Kunststoffverarbeitung
Glasfaserverbundteile werden in der Regel durch Laminieren oder Harzinfusion hergestellt. Nach dem Aushärten müssen sie oft mechanisch geschnitten oder angepasst werden, um die endgültigen Abmessungen zu erreichen.
Diese Vorgänge können Verbundstaub erzeugen, der aus Fasern und Partikeln von polymerisiertem Harz besteht.
Staub erzeugende Prozesse
In Verbundwerkstattbetrieben können mehrere Vorgänge Glasfaserstaub erzeugen. Zu den häufigsten Prozessen gehören:
- Schneiden von Verbundplatten
- Ablängen von Teilen
- Besäumen nach dem Formen
- Maßanpassung
Bei diesen Vorgängen fragmentieren mechanische Werkzeuge das Material und setzen feine Partikel frei. Dieser Staub kann in der Luft schweben und sich in der Arbeitsumgebung verteilen.
Gesundheitsrisiken
Gemäß den vom INRS veröffentlichten Präventionsempfehlungen kann Faserstaub verschiedene gesundheitliche Auswirkungen haben.
Glasfasern können verursachen:
- Hautreizungen
- Augenreizungen
- Atemwegsreizungen
Feine Partikel, die bei der Verarbeitung von Verbundwerkstoffen entstehen, können auch von den Bedienern eingeatmet werden. Das Vorhandensein von Staub in der Luft kann auch zu Unbehagen in den Produktionshallen führen.
Obera-Lösungen für die Entstaubung
Diese Systeme reduzieren die Exposition der Bediener und sorgen für eine gesündere Arbeitsumgebung. Zentralisierte DUSTMAC-Absauganlage mit 25.000 m³/h, angeschlossen an 6 Absaugtische und 3 Absaugarme.
