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Die Rolle von Styrol in Polyesterharzen
Polyesterharze werden in der Herstellung von Verbundwerkstoffen weit verbreitet eingesetzt. Sie finden Anwendung in zahlreichen Industriebereichen wie dem Bootsbau, der Schwimmbadherstellung, der Automobilindustrie oder der Windenergie.
Diese Harze enthalten in der Regel Styrol, ein reaktives Monomer, das die Viskosität des Harzes anpasst und die Imprägnierung der Fasern erleichtert.
Bei der Verarbeitung von Verbundwerkstoffen kann jedoch ein Teil des Styrols in die Luft verdampfen.
Emissionserzeugende Verfahren
Styrolemissionen treten hauptsächlich auf bei:
- der manuellen Laminierung
- dem Simultanspritzverfahren
- der Vakuuminfusion
- dem Entformen der Bauteile
Großformatige Verbundstoffbauteile können höhere Emissionen verursachen.
Gesundheitsrisiken
Gemäß den Präventionsempfehlungen des INRS kann die Exposition gegenüber Styrol zu Folgendem führen:
- Augenreizungen
- Atemwegsreizungen
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
In Verbundstoffwerkstätten kann der Styrolgeruch auch für die Bediener störend werden.
Für einen umfassenden Überblick über die Gefahren konsultieren Sie unsere Seite über industrielle Schadstoffe in Verbundwerkstoffen.
Die OberA-Lösungen
Einsatz eines Absaugtisches zur Erfassung von VOCs bei der Formulierung von Compounds. Diese Lösung ermöglichte einen wirksamen Schutz des für diese Formulierungen zuständigen Bedieners und reduzierte die VOC-Konzentration in der Werksluft erheblich.
