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Das Infusionsverfahren in der Verbundwerkstoffindustrie
Die Vakuuminfusion ist ein weit verbreitetes Verfahren zur Herstellung großformatiger Verbundbauteile. Bei diesem Verfahren werden die Verstärkungsfasern mit einem unter Vakuum angesaugten Flüssigharz imprägniert.
Die Infusion wird insbesondere bei der Herstellung von:
- Rotorblättern von Windkraftanlagen
- Bootsrümpfen
- industriellen Verbundstrukturen
Diese Technik ermöglicht die Herstellung von Verbundbauteilen mit guter struktureller Qualität.
Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen
Während der Infusion können bestimmte Harze flüchtige organische Verbindungen (VOC) freisetzen. Diese Emissionen können auftreten bei:
- der Imprägnierung der Fasern
- der Polymerisation des Harzes
- dem Entformen der Bauteile
Die Emissionen können bei großformatigen Verbundbauteilen höher sein. Die Herausforderungen der Luftqualität in Verbundwerkstattbetrieben VOC-Emissionen können sich in den Werkstätten ausbreiten und die Luftqualität beeinträchtigen.
Laut Präventionsorganisationen wie dem INRS kann die Exposition gegenüber VOCs verursachen:
- Atemwegsreizungen
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
Das Emissionsmanagement ist daher eine wichtige Herausforderung für Verbundwerkstattbetriebe.
Lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden zur Prävention von chemischen Risiken und Stäuben.
Fallstudie
- 4000 m² x 6 m Höhe behandelt mit 8 ePUR140.
- Reduzierung der VOC-Konzentrationen um das Zehnfache.
- Verringerung der Wiedereinführung von erwärmter Frischluft.
- Heizkostenersparnis
