Die schlechte Luftqualität am Arbeitsplatz ist auch eine unsichtbare Rechnung: 44 % der Erwerbstätigen schätzen die Kosten auf über 100 € pro Monat und Arbeitsplatz.
Ist die Luftqualität am Arbeitsplatz eine neue versteckte Kostenfalle für französische Unternehmen? OberA hat 3.100 Erwerbstätige in Frankreich befragt, um konkrete Daten über die Auswirkungen fehlenden Luftmanagements – Symptome, Fehlzeiten, Produktivitätsrückgang, Zeitverlust und direkte Kosten – zu liefern und die tatsächlichen Kosten für Unternehmen zu ermitteln.
Sommaire
- Miserable Luftqualität am Arbeitsplatz für mehr als jeden zweiten Franzosen
- Konkrete Auswirkungen auf die Angestellten
- Wie viele Fehltage sind auf die Luftqualität zurückzuführen?
- Starke Auswirkungen auf die Produktivität
- Eine direkte Herausforderung für Leistung und Geschäftsfortführung
- Schnell anfallende Zeitverluste
- Kündigungen aufgrund schlechter Luftqualität?
- Noch unklare, aber vorhandene Kosten
- Eine unsichtbare, aber sehr reale Rechnung
- Sie haben über uns gesprochen
Miserable Luftqualität am Arbeitsplatz für mehr als jeden zweiten Franzosen
In den letzten drei Monaten des Jahres 2026 beurteilten 56 % der erwerbstätigen Franzosen die Luftqualität am Arbeitsplatz als mittelmäßig bis sehr schlecht. Auch wenn 43 % sie als gut oder sehr gut einschätzen, zeigt diese Diskrepanz ein großes Verbesserungspotenzial für Unternehmen auf.
| Antwort | Ergebnis |
|---|---|
| Sehr gut | |
| Gut | |
| Mittelmäßig | |
| Schlecht | |
| Sehr schlecht | |
| Ich weiß es nicht |
Konkrete Auswirkungen auf die Angestellten
Im Januar und Anfang Februar – Reizungen (38 %), Konzentrationsschwierigkeiten (36 %), Kopfschmerzen (31 %).
Und für die Betroffenen ist das nicht unerheblich: 37 % geben an, dass diese Effekte mindestens 2 bis 3 Mal pro Woche auftreten (25 % häufig + 12 % sehr häufig).
| Symptom | Ergebnis |
|---|---|
| Reizungen (Augen/Nase/Hals) | |
| Konzentrationsschwierigkeiten | |
| Kopfschmerzen | |
| Müdigkeit / Schläfrigkeit | |
| Husten | |
| Verschlimmerte Allergien / Asthma | |
| Keine |
| Häufigkeit | Ergebnis |
|---|---|
| Selten (1–2 Mal) | |
| Gelegentlich (1×/Woche) | |
| Häufig (2–3×/Woche) | |
| Sehr häufig (≥4×/Woche) |
Wie viele Fehltage sind auf die Luftqualität zurückzuführen?
In den letzten 12 Monaten schätzen 59 % der Franzosen, mindestens einen Fehltag aufgrund von Symptomen gehabt zu haben, die durch schlechte Luftqualität am Arbeitsplatz verursacht oder verschlimmert wurden – und 11 % geben sogar mehr als sechs Tage an. Die Auswirkungen auf die Aktivität sind also sehr konkret, und Fehlzeiten aufgrund der Arbeitsumgebung scheinen von Unternehmen stark unterschätzt zu werden.
| Anzahl der Tage | Ergebnis |
|---|---|
| 0 | |
| 1–2 Tage | |
| 3–5 Tage | |
| 6–10 Tage | |
| Mehr als 10 Tage | |
| Ich weiß es nicht |
Starke Auswirkungen auf die Produktivität
Wenn die Luft als mittelmäßig oder schlecht beurteilt wird – und 11 % sprechen sogar von einem Verlust von über 20 %.
Diese Fakten sind alles andere als gelegentlich: 45 % geben an, diese Tage mindestens 3 Tage in 4 Wochen zu erleben, davon 16 % über 10 Tage. Ein wiederkehrendes Phänomen statt eines einmaligen Vorfalls.
| Effizienzrückgang | Ergebnis |
|---|---|
| 0 % | |
| 1–5 % | |
| 6–10 % | |
| 11–20 % | |
| Mehr als 20 % | |
| Ich weiß es nicht |
Eine direkte Herausforderung für Leistung und Geschäftsfortführung
Bei schlechter Luftqualität stellen 41 % der Befragten einen Rückgang der Wachsamkeit fest und fast ein Viertel erwähnt häufigere Fehler (23 %) oder Nacharbeiten (19 %). Noch besorgniserregender ist, dass 17 % Betriebsunterbrechungen oder -verlangsamungen angeben, während nur 29 % keine Auswirkungen beobachten.
| Auswirkung | Ergebnis |
|---|---|
| Rückgang der Wachsamkeit | |
| Häufigere Fehler | |
| Nacharbeiten oder Korrekturen | |
| Betriebsunterbrechungen oder -verlangsamungen | |
| Interne Kundenbeschwerden | |
| Keine |
Schnell anfallende Zeitverluste
| Zeitverlust | Ergebnis |
|---|---|
| Weniger als 15 Min. | |
| 15–30 Min. | |
| 30–60 Min. | |
| 1–2 Stunden | |
| Mehr als 2 Stunden |
Kündigungen aufgrund schlechter Luftqualität?
33 % „ein wenig“, 18 % „sehr“ – und 17 % sehen es bereits als geplanten Kündigungsgrund an.
Die Luftqualität ist kein Detail mehr und wird sogar zu einer konkreten Herausforderung für das Engagement und die Bindung von Talenten. Tatsächlich schätzen 68 % der Befragten, dass sie ihre Motivation oder ihren Wunsch, in einem Unternehmen zu bleiben, beeinflusst hat. Die noch bemerkenswertere Zahl: 17 % sehen es bereits als geplanten Kündigungsgrund an.
| Antwort | Ergebnis |
|---|---|
| Gar nicht | |
| Ein wenig | |
| Sehr | |
| Es ist ein geplanter Kündigungsgrund | |
| Ich weiß es nicht |
Noch unklare, aber vorhandene Kosten
Probleme mit der Raumluft führen auch zu sehr realen Kosten: 38 % der Befragten schätzen, dass ihr Unternehmen im Laufe des Jahres mindestens 1.000 € ausgegeben hat, und fast jeder Zehnte (9 %) spricht sogar von über 20.000 €. Die aussagekräftigste Zahl ist jedoch die der Personen, die sich nicht äußern: 31 % geben zu, diese Ausgaben nicht beziffern zu können, ein Zeichen dafür, dass das Gewicht dieser Kostenposition noch schlecht gemessen wird.
| Jährliche Schätzung | Ergebnis |
|---|---|
| 0 € | |
| Weniger als 1.000 € | |
| 1.000 – 5.000 € | |
| 5.000 – 20.000 € | |
| Mehr als 20.000 € | |
| Ich weiß es nicht |
Eine unsichtbare, aber sehr reale Rechnung
Laut 44 % der Franzosen kostet schlechte Luftqualität ihr Unternehmen mindestens 100 € pro Monat für ihren Arbeitsplatz allein, davon 19 % über 250 € (und 9 % über 500 €). Trotz dieses bezifferten Gefühls können 22 % es nicht einschätzen, was darauf hindeutet, dass die Produktivitätsverluste durch die Raumluft in Organisationen weitgehend unterschätzt werden.
| Monatliche Schätzung / Arbeitsplatz | Ergebnis |
|---|---|
| 0 € | |
| 1–25 € | |
| 26–50 € | |
| 51–100 € | |
| 101–250 € | |
| 251–500 € | |
| 501–1.000 € | |
| Mehr als 1.000 € | |
| Ich weiß es nicht |
„Diese Umfrage zeigt, dass schlechte Luft am Arbeitsplatz nicht nur ein Gefühl ist: Es sind operative Kosten, die sich aus Produktivitätsverlusten, Fehlzeiten und Betriebsunterbrechungen zusammensetzen. Dies bestärkt die Maßnahmen von OberA und nutzt unser Fachwissen, um Ursachen schnell zu diagnostizieren, effektive Maßnahmen zu priorisieren und einen blinden Fleck in messbare Gewinne für Teams und Unternehmen zu verwandeln.“
Methodik
Umfrage unter einer repräsentativen Stichprobe von 3.100 Erwerbstätigen (Angestellte, Manager und Führungskräfte) mit Wohnsitz in Frankreich, ab 18 Jahren.
Online-Umfrage vom 13. bis 24. Februar 2026, über das BuzzPress-Antwortpanel. Die Repräsentativität wurde durch die Quotenmethode (Geschlecht, Alter, Region, sozio-professionelle Kategorie, Berufsstatus, Unternehmensgröße und Tätigkeitsbereich) und anschließend durch Gewichtung anhand von INSEE-Daten sichergestellt.
Unternehmensprofile: Dienstleistungen für Privatpersonen (27 %) · Dienstleistungen für Unternehmen (24 %) · Öffentlicher/halböffentlicher Sektor (18 %) · Industrie/Produktion (16 %) · Bauwesen/Baugewerbe (8 %) · Transport/Logistik (6 %)








