Beim Schweißen von Metallen entsteht Schweißrauch. Aber was ist Schweißrauch? Welche Gesundheitsrisiken bestehen? Gibt es bestimmte Vorschriften und Schutzmaßnahmen, die bei der Arbeit mit Schweißrauch zu beachten sind? Und wie sorgen die Schweißrauchabsaugungen von OberA für einen sicheren Arbeitsplatz? Diese Fragen werden im Folgenden beantwortet.
Sommaire
Was ist Schweißrauch?
Als Schweißrauch werden die schädlichen Substanzen bezeichnet, die beim Schweißen, Löten, Schneiden und/oder thermischen Spritzen freigesetzt werden. Diese Schadstoffe setzen sich aus verschiedenen Gasen und winzigen Staubpartikeln zusammen. Die Zusammensetzung von Schweißrauch kann sehr komplex sein und stark variieren, je nach verwendetem Zusatzwerkstoff, dem geschweißten Metall und Verunreinigungen wie Beschichtungen, Fetten und Ölen. Im Allgemeinen gibt es jedoch eine Komponente, die die Zusammensetzung in Bezug auf Toxizität und Menge dominiert. Diese Komponente wird als Hauptkomponente bezeichnet und dient als Grundlage für die Risikobewertung.
Gesundheitsrisiken durch Schweißrauch
Die in Schweißrauch enthaltenen Staubpartikel sind manchmal sogar kleiner als 0,1 μm und daher alveolengängig, d.h. sie können bis zu den Lungenbläschen vordringen und beim Einatmen in das Blut wandern.
Aufgrund ihrer Feinheit sind die Partikel des Schweißrauchs weder mit dem bloßen Auge sichtbar noch sofort wahrnehmbar. Dies macht Schweißrauch umso gefährlicher, da er sich zunächst unbemerkt im Körper absetzen und Schäden verursachen kann. Mögliche Symptome sind Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Atemwegserkrankungen, Nervenschäden und sogar Krebs.

Aufgrund dieses Gesundheitsrisikos wird Schweißrauch als gefährlicher Stoff im Sinne der Gefahrstoffverordnung eingestuft. Weitere Informationen über die Einstufung und die gesundheitlichen Auswirkungen von Staub finden Sie auf unserer Seite: Was ist Staub und was sind Lösungsmittel in der Industrie?
Ob Schweißrauch eine eher atemwegsbelastende, giftige oder krebserregende Wirkung hat, hängt von den entstehenden Schadstoffen ab:
Schädliche Stoffe
Aluminiumoxide und Eisenoxide wirken sich bei langfristiger Aufnahme stark auf die Lunge und die Atemwege aus. Sie können Krankheiten wie Asthma, Bronchitis oder Aluminose (Metallablagerungen in der Lunge) verursachen.
Giftige Substanzen
Giftige Substanzen sind solche, die nach einer bestimmten Konzentration im Körper eine Vergiftung verursachen. Manganoxid, Blausäure und Kohlenmonoxid sind Beispiele dafür. Mögliche Symptome einer Vergiftung sind erhöhter Puls, Atemlähmung, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Lungenödem.
Karzinogene Stoffe
Eine weitere Gruppe von Stoffen ist die der Karzinogene. Hierzu gehören beispielsweise Bleioxid, Nickeloxid und Chrom(VI)-Verbindungen. Das Krebsrisiko steigt mit der Konzentration der Substanz.
Schweißrauchabsaugung von OberA
OberA bietet Lösungen für die Erfassung, Absaugung und Filterung von Schweißrauch an, mit denen dieser effizient abgesaugt werden kann, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und die gesetzlichen Vorschriften für Schweißrauch zu erfüllen. Um eine optimale Schweißrauchabsaugung zu gewährleisten, müssen individuelle Bedingungen wie die Art des Arbeitsplatzes (mobil oder stationär), das Schweißverfahren oder die Art des zu fertigenden Werkstücks berücksichtigt werden.
Mobile Schweißrauchfilter
Schweißrauchfilter mit einer mobilen Installation sind besonders flexibel und eignen sich daher für häufig wechselnde Einsatzorte. Der Schweißrauch wird dann direkt an der Stelle erfasst, an der er entsteht und kann in der Regel sowohl an einem als auch an mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig abgesaugt werden.
Der Schweißrauchabsauger DUSTOMAT 4 ist eine vielfach bewährte Absauglösung für fast alle Anwendungsbereiche im mittleren Leistungsbereich. Der Ausgang dieses Gerätes kann verrohrt werden, um die gefilterte Luft ins Freie zu leiten.
Kompakte Modelle wie der SRF T sind tragbar und bieten ein hohes Maß an Unterdruck. Sie können direkt an Schweißbrenner angeschlossen werden.
Der SRF K mobil ist für die Absaugung großer Rauchmengen geeignet und ermöglicht mit einem Abscheidegrad von 99,9% eine Rückführung der Luft in den Arbeitsbereich.
Stationäre Schweißrauchfilter
Es ist auch möglich, die einzelnen Schweißstationen in einer zentralen stationären Absauganlage über ein Rohrleitungsnetz abzusaugen, das zu jeder Station führt.
Der DUSTMAC Schweißrauchabsauger ist eine Absauglösung, die für Volumenströme von 4.000 bis 100.000 m3/h geeignet ist. Das Gerät wird normalerweise außerhalb oder innerhalb des Gebäudes positioniert, wobei die gefilterte Luft nach außen geleitet wird. Das Gerät kann auch mit einem Doppelstrom-Wärmetauscher verbunden werden, um die Wärme vor dem Austritt nach außen zu nutzen.







