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Epoxidharze in Hochleistungsverbundwerkstoffen
Epoxidharze werden in großem Umfang bei der Herstellung von Verbundwerkstoffen mit hoher mechanischer Leistung eingesetzt. Man findet sie insbesondere in folgenden Sektoren:
- Luftfahrt
- Raumfahrt
- Automobilindustrie
- Maschinenbau
Epoxid-Verbundwerkstoffe werden besonders wegen ihrer Steifigkeit, ihrer mechanischen Festigkeit und ihrer hervorragenden Ermüdungsbeständigkeit geschätzt. Laut Herstellern von Verbundwerkstoffen wie Hexcel ermöglichen diese Materialien die Produktion sehr leichter Strukturen bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit.
Emissionen bei der Verarbeitung
Die Verarbeitung von Epoxidharzen umfasst mehrere Schritte, bei denen chemische Emissionen entstehen können.
Zu den wichtigsten Arbeitsschritten gehören:
- Mischen von Harzen und Härtern
- Imprägnieren von Fasern
- Thermische Polymerisation
Bei diesen Schritten können chemische Dämpfe und flüchtige organische Verbindungen in die Luft freigesetzt werden. Diese Emissionen können sich in der Werkstatt ausbreiten, wenn sie nicht erfasst werden.
Risiken durch Harzdämpfe
Die Exposition gegenüber Epoxidharzdämpfen kann verschiedene gesundheitliche Auswirkungen haben. Laut Arbeitsschutzorganisationen können bestimmte in den Harzen verwendete Substanzen Folgendes verursachen:
- Reizung der Atemwege
- Hautreizung
- Allergische Sensibilisierung
In Verbundwerkstoff-Werkstätten können diese Emissionen zudem zur Verschlechterung der Luftqualität beitragen.
OberA-Lösungen zur Erfassung von Dämpfen
Implementierung von:
- 1 x ePURBOX ATEX mit Absaugarm zur Erfassung organischer Schadstoffe an der Quelle
- 1 x ePURBOX ATEX Tischversion für den Formulierungsarbeitsplatz
- 1 x CLEARBOX Version G4 + Aktivkohle, angeschlossen an eine Absaugwand von 1200 x 1000 am Boden zur Erfassung an einem Mischplatz
