Staub ist ein Partikel mit einer Größe von weniger als 100 Mikron. Die Grenzwerte für die Exposition am Arbeitsplatz(AGW-Verordnung) geben an, welche Maßnahmen in Bezug auf Staub am Arbeitsplatz zu ergreifen sind. Staub und Arbeitsplatzgrenzwerte führen zu einer Kontrolle der Luftqualität. Um Ihnen zu helfen, informiert das INRS über die Prävention und den Schutz vor Staub am Arbeitsplatz.
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Sommaire
Definition von Staub und Prävention
Staub ist ein Partikel mit einer kristallinen Struktur: Staub ist rund, hat eckige Konturen und ein abrasives Potenzial. Alle Partikel mit einer Größe von weniger als 100 Mikron (0,1 mm, PM 1, PM 2,5 und PM 10) gehören zu dieser Kategorie von gefährlichen Stoffen. Wenn die Konzentration von PM 2,5 (Größe 2,5 Mikron) hoch ist, besteht beiberuflicher Exposition ein Krebsrisiko.
Staub am Arbeitsplatz: die verschiedenen Arten
Arbeitnehmer wissen wenig über die Risiken, denen sie am Arbeitsplatz ausgesetzt sind. Die Risikobewertung, die Prävention und der Schutz vor den gefährlichen Auswirkungen von Staub auf die Gesundheit liegen in der Verantwortung der Unternehmen. Es gibt zwei Haupttypen von Staub:
- anorganische Stäube (Industriestäube).

- Organische Stäube (Textil- und Lebensmittelindustrie).

Die gefährlichsten Stäube für die Gesundheit
Staub mit einer Größe von weniger als 10 Mikron (PM10) erreicht die Alveolarzellen der Lunge. Feinstaub gelangt direkt in den Blutkreislauf. Staub mit einer Größe von weniger als PM1 ist am gefährlichsten und birgt ein hohes CMR-, Karzinogen- und Pathogenrisiko. Eine Diagnose der Luftqualität am Arbeitsplatz ist daher unerlässlich. Je feiner der Staub ist, desto höher ist seine Konzentration in der Luft und desto länger bleibt er in der Schwebe (1 bis 40 Stunden).

Je feiner der Staub, desto länger die Sedimentationszeit. Zum Beispiel sedimentieren haarfeine Partikel (50µm) schnell (ca. 6 Sekunden pro Meter). Sie sedimentieren in der Nähe ihres Emissionsortes oder bleiben in der Schwebe, wenn die Luftbewegung groß genug ist, um ihre Sedimentation zu verhindern. Im Gegensatz dazu verhalten sich Partikel mit einer Größe von 0,1 µm ähnlich wie Moleküle. Sie bewegen sich in einer Brownschen (zufälligen) Bewegung, bleiben also in der Schwebe und haben keine messbare Sedimentationsgeschwindigkeit. Sie fallen innerhalb von 20 Tagen ohne Störung um einen Meter. Es ist leicht zu verstehen, dass ohne erzwungene Bewegung (Lüftung, mechanische Belüftung, Zentralstaubsauger, Luftreinigung) diese feinsten und gefährlichsten Partikel sich niemals absetzen und in der Schwebe bleiben.
Staub und PMWS: Was die Vorschriften sagen
Wie interpretiert man die Beziehung zwischen Staub und Arbeitsplatzgrenzwerten in Unternehmen? Beachten Sie, dass Staub am Arbeitsplatz von Produktionsprozessen, Maschinenbewegungen oder dem Umgang mit Waren und Produkten herrührt. Die Vielzahl der schwebenden Stäube stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar. Das Gesetz hat eine Klassifizierung der Stäube nach dem Grad ihres Eindringens in den Organismus eingeführt.
Alveolengängige Partikel und Arbeitsumgebung
Das Verhältnis von Staub und PMWS führt zu unterschiedlichen Ergebnissen, je nach Größe des Staubs. Alveolengängige Partikel sind solche mit einem Durchmesser von weniger als 4 Mikron. Wie bereits erwähnt, senkt die WHO den Grenzwert auf 2,5 (PM 2,5), da sie diese Partikel für die gefährlichsten hält. Eine permanente Überwachung am Arbeitsplatz ist durch dieInstallation einer Box, einer Sonde oder eines Luftanalysators möglich.
Thoraxstaub und Penetration: Welche Werte?
Die oberen Atemwege filtern diesen sogenannten Gesamtstaub. Sie sind nicht größer als 100 Mikron und ihre thorakale Fraktion ist kleiner als 10 Mikron. Er dringt in die Lunge ein, kann die Bronchien reizen und Asthma verursachen.
Staub und PMWS: 8-Stunden-Expositionsgrenzwert
Der verbindliche Arbeitsplatzgrenzwert (für Asbest, Holz, Siliziumdioxid und krebserzeugende Keramik) ist ein Referenzwert für alle verzögerten Gesundheitsrisiken einer Exposition. Diese Instrumente sind auf die Arbeitswelt ausgerichtet, das INRS verwendet sie für die Erstellung seiner Sicherheits- und Gesundheitsleitfäden. Die offizielle Kontrolle der Arbeitsplatzgrenzwerte in Unternehmen wird von der COFRAC durchgeführt.
Lesen Sie auch: Was ist ein Arbeitsplatzgrenzwert oder AGW?
Grenzwert für die Exposition am Arbeitsplatz (AGW) 8 Stunden
Das Arbeitsgesetzbuch definiert die Höhe des 8-Stunden-Luftgrenzwertes unter normalen Temperaturbedingungen. Die durchschnittliche Konzentration des Gesamtstaubs muss unterhalb der Schwelle von 10 mg/m³ Luft liegen. Die durchschnittliche Konzentration von alveolengängigem Staub muss unterhalb des Grenzwerts von 5 mg/m³ Luft bleiben.
Lesen Sie auch: Welche Risiken bestehen bei Nichteinhaltung der Arbeitsplatzgrenzwerte?
Staub und 8-Stunden-Tiefstarbeitsgrenzwert: einige Beispiele
Einige Partikel haben schädlichere Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Messung des Arbeitsplatzgrenzwertes ist strenger: Holzstaub 1 mg/m³, Silikastaub zwischen 0,1 und 0,005 mg/m³, Flachsstaub 0,2 mg/m³, Asbest 10 Fasern/cm³. Bei Überschreitung muss das Unternehmen Schutz- und Präventionsmaßnahmen ergreifen.
Es gibt Filter- und Entstaubungslösungen.

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